Rasen mulchen

Beim Mulchen wird der Rasen gekürzt, wobei die abgeschnittenen und zerkleinerten Grashalme und Pflanzenreste auf dem Rasen liegen bleiben. Dort zersetzen Kleinstlebewesen und Mikroorganismen diese zu Humus – der Rasen erhält sofort einen natürlichen, organischen Dünger.

Warum sollte man seinen Rasen mulchen?

Indem das Schnittgut nicht entfernt und kompostiert, sondern direkt auf dem Boden biologisch abgebaut wird, schließt sich der ökologische Kreislauf. Die wertvollen in den Grashalmen enthaltenen Nährstoffe werden dem Rasen direkt wieder zugeführt. Dadurch sinkt der Bedarf an zusätzlich ausgebrachtem Dünger.

Zudem wird der Rasen durch regelmäßiges Mulchen vitaler und resistenter. Die Mulchdecke schützt ihn vor Hitze und Austrocknung. Wenn Sie beim Rasen vertikutieren immer wieder mit Moos und Unkraut zu kämpfen haben, werden Sie beobachten, dass diese auf einem gemulchten Rasen weniger Chance haben, sich zu verbreiten. Der Lohn für regelmäßiges Mulchen ist ein saftig grüner Rasen, die gesamte Vegetationsperiode hindurch.

Rasen mulchen mit einem Mulchmäher

Während ein klassischer Rasenmäher das Gras abschneidet und anschließend in einem Fangkorb auffängt, wird es vom Mulchmäher sofort klein gehäckselt und wieder ausgestoßen. Das Schnittgut fällt noch während des Mulchens zurück aufs Gras, wo es langsam auf die unterste Bodenschicht absinkt.

Tipp: Um die Nährstoffversorgung Ihres Rasens zu optimieren, können Sie das Schnittgut nach dem Mulchen leicht in den Boden einarbeiten: am besten mit einem Rechen oder einer Harke. So können Sie es auch an unregelmäßig bewachsenen Stellen besser verteilen.

Speziell für die Mahd mit einem Mähroboter wurde unsere Roborasen Saatgutmischung entwickelt. Dieser Mähroboter-Rasen, der sich sowohl für sonnige als auch schattige Lagen eignet, reagiert gut auf Kurzschnitt und seine Nährstoffe werden dem Boden durch besonders rasche Kompostierung schnell wieder zur Verfügung gestellt.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Mulchen?

Anhaltspunkt beim Rasen mulchen gibt stets die Länge der Gräser. Sobald die Grashalme nach der Winterruhe eine Länge von 7 bis 8 cm erreicht haben, können Sie das erste Mal mähen bzw. mulchen. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Wird zu früh gemulcht, können die Gräser beschädigt werden und in ihrem gesunden Wachstum beeinträchtigt werden. Zu lange sollte man aber auch nicht warten, denn dann ist es umso schwieriger, ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Aus diesem Grund spielt auch der Standort Ihres Rasens eine Rolle: Schattenrasen  wächst grundsätzlich langsamer, gleichzeitig sollten die Gräser dort nie so kurz abgeschnitten werden wie jene auf sonnigen Flächen, da die Halme sonst zu wenig Licht bekommen.

März bis April ist der ideale Zeitpunkt, den Rasen das erste Mal zu mähen. Die beste Wetterlage ist ein trockener, aber nicht heißer Tag. Das Schnittgut entsorgen Sie, um den jungen Gräsern ausreichend Licht und Luft zum Atmen zu lassen. Sobald die Halme erneut etwa 6 bis 8 cm Länge erreicht haben, können Sie Ihren Rasen mulchen. Dabei werden die Gräser auf etwa zwei Drittel ihrer Länge, jedoch nie kürzer als 3 cm geschnitten.

Achtung bei Nässe: Einen nassen Rasen sollten Sie nicht mulchen, da das Schnittgut verklumpt, weniger gut trocknet und an diesen Stellen Fäulnisprozesse entstehen können.

Wie häufig ist das Rasen mulchen empfohlen?

Ein regelmäßiger Zeitabstand ist das Um und Auf bei der Rasenpflege. Optimal sind etwa 7 bis 8 Tage im Zeitraum von Frühjahr bis Herbst: Das ergibt rund 22 bis 25 Mahden mit dem Mulchmäher. Wichtig beim Mulchen ist, dass nie zu viel Schnittgut auf dem Rasen verbleibt, da dieses verklumpen und den Pflanzen Licht sowie Luft zum Atmen nehmen kann.

Rasen mähen oder mulchen?

Auch unter Gärtnern scheiden sich an dieser Frage die Geister. Vorteil des Mähens ist, dass die Abstände zwischen jeder Mahd größer sein können, die Pflege also nicht so zeitintensiv ist.  Zudem bevorzugen viele Gartenbesitzer einen optisch “sauberen” Rasen, auf dem kein Schnittgut verbleibt.

Aus ökologischer Sicht ist die natürliche Düngung von Rasen und Boden ein wesentlicher Vorteil für das Mulchen. Außerdem muss das Schnittgut nicht separat entsorgt werden. Wofür man sich entscheidet, ist letztlich eine Frage des Geschmacks und der Überzeugung – und eine Beobachtung dessen, was der eigene Rasen braucht.


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